Kaufleute für den Cyberspace – neue Ausbildung E-Commerce-Kaufmann/-frau

Der Online-Handel boomt – ebenso die Nachfrage nach professionell ausgebildeten Fachkräften für E-Commerce: Seit Kurzem gibt es die Ausbildung zum E-Commerce-Kaufmann/-frau. Die Kaufleute für den Cyberspace brauchen Technik- und Marketinginteresse, außerdem Begabung für Zahlen, Deutsch und Englisch.

Der neue Beruf ist noch jung – die Ausbildung schon jetzt überlaufen: E-Commerce-Kaufleute werden für den boomenden Online-Handel ausgebildet. Schon heute landet jeder zehnte Einkaufs-Euro in digitalen Einkaufskörben – und werden Milliarden beim Online-Shopping ausgegeben.

Für den Erfolg bei der Bewerbung um einen der begehrten Ausbildungsplätze reicht es selbstverständlich nicht, Kleider, PC-Games und Bücher regelmäßig per Mausklick zu ordern: Eine Begabung für Zahlen ist, wie bei allen kaufmännischen Berufen, Grundvoraussetzung für den Erfolg und die Zufriedenheit in diesem Beruf. Weitere wichtige Voraussetzungen sind … 

  • Leidenschaft fürs digitale Vermarkten von Waren und Diensten,
  • Interesse an Technik, außerdem
  • gute Schulnoten in Mathe, Deutsch und Englisch sowie
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit.

E-Commerce-Kaufleute sind Büroarbeiter – Sie sollten sich für Ihr Berufsleben also also eine häufig sitzende Tätigkeit an einem Bildschirmarbeitsplatz vorstellen können.

Dass es bei diesem kaufmännischen Beruf um weit mehr als Zahlen geht, zeigt schon der Umstand, dass diese Kaufleute immer auch SEO-Manager*innen sind: E-Commerce-Kaufmänner und -frauen überlegen bspw. im Team, wie sich Produkte oder Dienste online zielgruppengenau vermarkten lassen oder wie sich die digitale Zahlungsabwicklung gestalten lässt. Dazu werten sie auch Klickraten und Seitenaufrufe und -Verweildauern aus. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen überlegen sie, wie sich Bestandskunden etwa eines Online-Shops halten lassen und wie man – nun ganz Vertriebler – neue gewinnen kann. 

Und da es um Online-Affinität bzw. digitalen Spirit geht, dürfte bei diesem speziellen Ausbildungsberuf das selbst aufgenommene Video eher zum Erfolg führen als der große, rechteckige braune Umschlag. Solche strategischen Gedanken sind wichtig, denn die Ausbildungsplätze in diesem Beruf sind ebenso begehrt wie überlaufen – ein Grund dafür, warum Betriebe, zumindest bisher, überwiegend Bewerber*innen mit Hochschulreife als Azubis einstellen.

ProfilPASS – in 4 Schritten zu einer ganzheitlichen Kompetenzbilanz

Benennen, beschreiben, auf den Punkt bringen, bewerten: Mit dem ProfilPASS machen wir Ihre Stärken sichtbar. Mit diesem modernen Instrument der Kompetenzfeststellung analysieren wir, welche Ihrer im Privatleben bewiesenen Kompetenzen sich für die berufliche Erst- oder Neuorientierung nutzen lassen.

Die wenigsten Menschen wissen, was sie alles können. Das liegt daran, dass wir – gerade hierzulande – einen oft verengten Blick auf Kompetenzen haben: Viele Menschen denken, sie können nur das, was sie mit Brief, Siegel und Unterschrift im Leben zertifiziert bekommen haben; etwa in Arbeits- oder Schulzeugnissen und Fortbildungen. Solche Kompetenzen sind fraglos wichtig – der ProfilPASS jedoch spannt den Bogen weiter unf führt so zu einer ganzheitlichen Bilanz Ihrer Kompetenzen.

Familiäre Care-Arbeit, Hobby oder Verein: Der ProfilPASS analysiert außerberuflich erworbene Kompetenzen für die Berufsberatung

Wir schauen uns nicht nur die Höhen und Tiefen ihres berufs- und bildungsbezogenen Lebens(laufs) an. Mit dem ProfilPASS analysieren wir darüber hinaus, welche Kompetenzen Sie an außerberuflichen, nicht-institutionellen Lernorten gesammelt haben! Wenn Sie Ihren Nachbarn regelmäßig WLAN-Netzwerke einrichten (oder von diesen oft in Technik-Fragen konsultiert werden), wenn Sie als Babysitter oder Tennistrainer tätig sind, aus Holz oder Metall Gegenstände bauen oder Mopeds reparieren oder Leder verarbeiten oder … die Liste lässt sich fortsetzen: In all diesen Fällen erwerben Sie Fähigkeiten, die Hinweise auf beruflich verwertbare Stärken liefern.  

Viele Menschen achten jedoch nicht auf solche vermeintlichen „Alltags“-Kompetenzen bzw. sie sind ihnen nicht bewusst. Manche denken sogar: „Damit kann ich beruflich doch eh nichts anfangen.“ 

Der ProfilPASS ist eines meiner bevorzugten methodischen Instrumente als Berufsberater in Berlin. Als ProfilPASS-Berater zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre im Hobby, Verein oder Ehrenamt, in der Familie(narbeit) oder anderen Lebensbereichen gezeigten Stärken identifizieren und für die berufliche Erst- oder Umorientierung nutzbar machen!

Dazu erstellen wir zunächst Erfolgsgeschichten aus Ihrem Leben bzw. aus solchen Lebensbereichen. Diese werten wir dann gemeinsam aus – die ProfilPASS-Methode lernen SIe dabei kennen und können Sie Ihr Leben lang immer wieder selbst anwenden, wenn Sie erneut vor einer beruflichen Neuorientierung stehen: Dafür benennen wir zunächst Ihre Stärken, beschreiben sie dann, bringen Sie auf den Punkt und bewerten Sie schließlich – gewichten also, wie ausgesprägt Ihre jeweilige Kompetenz ist.

Wie Lebenslauf-Archäologen legen wir – Schicht für Schicht – verborgene Stärken-Schätze frei. Kommen Sie mit auf eine Reise zu sich selbst? 🙂