Hauswirtschafter – wie der Traditionsberuf fit für die Zukunft gemacht wird

Nach 20 Jahren wird die Ausbildungsverordnung für Hauswirtschafter modernisiert: Künftig spielt u. a. die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen eine größere Rolle in der Ausbildung.

Sie arbeiten in Krankenhäusern, Kindertagesstätten, Seniorenheimen oder Hotels: Ähnlich breit, wie die Palette möglicher Arbeitgeber, ist das Aufgabenprofil von Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftern. Diese Fachkräfte planen und kalkulieren bspw. Speisepläne, bereiten Speisen zu, erstellen Hygiene- oder Personaleinsatzpläne, dekorieren Räume für Feste oder vermarkten hauswirtschaftliche Dienstleistungen.

Modernisierte Ausbildungsordnung ab 01. August 2020

Um den Beruf den aktuellen Anforderungen anzupassen, wird er modernisiert: Künftig spielt die Betreuung von Menschen eine größere Rolle, etwa die Seniorenbegleitung in der Pflege, aber auch die Betreuung von Kindern oder Jugendlichen.

Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter müssen sich in ihrem Alltag auch verstärkt mit Digitalisierung und Datenschutz beschäftigen und ihren Service nachhaltig gestalten – etwa beim Einkauf von Lebensmitteln. Außerdem können Azubis ab dem 01.08.2020 einen Schwerpunkt setzen, den sie in ihrer Ausbildung vertiefen, und zwar wahlweise …

  • personenbetreuende Dienstleistungen,
  • serviceorientierte Dienstleistungen oder
  • ländlich-agrarische Dienstleistungen.

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